Unsere Organisation
Wie die ZIN organisiert ist
Eine Organisation mit zahlreichen Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen wie die ZIN muss eine Organisationsform schaffen, die eine angemessene Beteiligung aller anstehenden Entscheidungen ebenso ermöglicht wie auch eine zielgerichtete Arbeit. In der ZIN ist dies durch eine GmbH & Co. KG realisiert worden…
Inhalt:
- ZIN-Organisation
- Entscheidungsfindung in der ZIN
- Selektion
ZIN-Organisation
Die Züchtungsinitiative Niederelbe ist als GmbH & Co. KG organisiert. Dabei fungiert die ZIN Verwaltungs-GmbH als Komplementär mit Haftungsbegrenzung. Die wichtigen Entscheidungen werden innerhalb der KG getroffen.
Entscheidungsfindung innerhalb der ZIN GmbH & Co. KG
Eines unserer wichtigsten Ziele ist ein Ausgleich der Interessen zwischen den beteiligten Obsterzeugern und Vermarktungspartnern. Jeder Partner soll angemessen beteiligt werden, keiner alleine bestimmen können. Die Stimmenverteilung innerhalb der ZIN KG führt zu 4 von 7 Stimmen für die Obsterzeuger, denn die ZIN-Gründungsmitglieder sind alle Obsterzeuger. Die Handelspartner sind mit 3 Stimmen beteiligt.
ZIN – Selektion – Prof. Dr. W. Dierend
- Kreuzungen, Gewinnen von Kernen
Der Beginn jeder Züchtung besteht in der Gewinnung von Ausgangsmaterial. So werden hauptsächlich an der HS Osnabrück jährlich Kreuzungen durchgeführt, um die benötigten Samen zu erhalten. Diese lassen sich mehrere Jahre lagern, bevor sie dann stratifiziert und in Töpfe für die Anzucht pikiert werden.
- Information der Mitglieder, Website
Prof. Dierend berichtet jährlich über den aktuellen Stand der Züchtungsarbeit auf der Mitgliederversammlung. Durch unsere Website informieren wir unsere Mitglieder und auch Interessierte über unsere Arbeit.
- Selektion
Eine der Hauptaufgaben innerhalb der ZIN-Arbeit ist das Gewinnen von Informationen über die Eigenschaften der auf dem Selektionsfeld vorhandenen Sorten, die Selektion. Hier wird in zahlreichen Durchgängen bewertet, verglichen und später ausgewertet, was einmal die Entscheidungsgrundlage für neu zu schaffende Sorten darstellen soll. Die Arbeit beginnt auf dem Selektionsfeld und setzt sich dann während der Lagersaison fort, wenn die Früchte auf ihr Erscheinungsbild, ihre Haltbarkeit und ihren Geschmack bewertet werden.